Der Schmuck

 

Über den Schmuck der Kelten schreibt Diodoros: 

"Sie sammeln eine Menge Gold. Zum Schmuck brauche es nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer. Um die Handgelenke und Arme tragen sie Reifen, um den Hals dicke, massiver Goldketten und an den Fingern kostbare Ringe ... "

"Auch Fußringe aus Gold, Bronze, Bernstein und anderen Materialien waren üblich, vor allem aber der Torques, ein mehr oder weniger steifer Halsring aus Gold, Silber oder Bronze, der nur hohen Würdenträgern und deren Frauen zustand. Nach 350 trugen ihn nur noch die Männer. Der Torques kann vorne auseinandergebogen werden, die Pufferenden sind kunstvoll verziert, oft mit Tierköpfen. Der Torques wurde mehr und mehr zum Symbol besonders kriegerischer Tapferkeit oder gar göttlicher Würden."

Halsreif nach frühlatènezeitlichen Vorbildern gefertigt mit 'Puffer-Enden'.

Armreif und Ring in Torques-Form

Quelle: Keltische Mythen von Ingeborg Clarus